Promis, Partys und ein tolles Kino-Programm: Das bietet das FILMFEST MÜNCHEN auch in diesem Jahr. Als Hauptsponsor berichtet der Privatsender TELE 5 täglich vom zweitgrößten Kinofestival Deutschlands, u. a. in ‚Wir lieben Kino - Extra‘ (vom 23. Juni bis 3. Juli, jeweils 20.00 Uhr auf TELE 5). Dort wird neben Moderatorin Alexandra Kamp die Society-Reporterin Bettina von Schimmelmann vor Ort auf Münchens Roten Teppichen zu Gast sein und in einem eigenen Blog unter http://tele5.de/blog mit spannenden Stories vom Filmfest aufwarten. Was uns dabei erwartet, verrät die charmante TELE 5-Blondine in einem Exklusiv-Interview.
Hallo Bettina, als Lifestyle- und Promi-Reporterin kennt man dich bereits aus dem TELE 5-Magazin „Hollywood Princess“. Wirst du fürs FILMFEST MÜNCHEN zur „Munich Princess“?
Bettina von Schimmelmann: Ich glaube, ich bin und bleibe die „Hollywood Princess“. So war ich als Reporterin in Los Angeles 13 Jahre lang unterwegs, so kennt man mich. Der Name bedeutet ja nur, dass ich mich in den Medien, auf Filmfesten und bei den Promis zuhause fühle. Ich weiß, wie ich mit den ganzen Stars umgehen muss, welche Fragen ich ihnen stelle. Von daher könnte man mich beim Filmfest als „The Hollywood Princess in Munich“ bezeichnen.
Worauf dürfen wir uns in deinem Blog freuen?
Auf jeden Fall, dass ich immer mittendrin im Geschehen bin und spannende Menschen interviewen werde. Ich hoffe, ein paar schöne und für die Zuschauer überraschende Beobachtungen einfangen zu können und werde dabei auch mal den Vergleich zu Hollywood heranziehen. Und natürlich gibt es Klatsch und Tratsch. Das heißeste Thema des Tages werde ich gleich am nächsten Tag liefern.
Ist das Privatleben der deutschen Promis denn so prickelnd?
Immerhin reden sie darüber. Wenn Sean Penn mit Scarlett Johansson etwa händchenhaltend die Party verlässt und man spricht ihn am nächsten Tag darauf an, würde man des Saales verwiesen werden. Wenn hierzulande Hannes Jaenicke mit einem jungen Model auftaucht, weißer, dass das alle sehen und er danach gefragt wird. Die deutschen Promis sind viel entspannter und wissen, dass das Privatleben Teil ihres Jobs ist.
Kann München mit Hollywood in Sachen Glamour denn konkurrieren?
Ich bin sehr gespannt, das wird mein erstes FILMFEST MÜNCHEN. Ich glaube aber, es wird sehr charmant. Alle denken, dass es in Hollywood oder in Cannes sehr glamourös zugeht, dabei ist es dort einfach nur sehr abgeschottet, es gibt viele Security-Leute und Einschränkungen. In München wird es familiärer sein und man kann mit Leuten reden, die man sonst nicht so treffen kann. Darauf freue ich mich sehr.
Wen wirst du für das TELE 5-Magazin ‚Wir lieben Kino – Extra‘ während des Filmfests vor die Kamera holen?
Ich finde es immer spannend, mit Leuten zu reden, die bei einem Film mitgearbeitet haben. Ob Regisseure, Produzenten oder Schauspieler – jeder von ihnen hat seine eigenen Ansätze und einen anderen Zugang zu dem Film. Und natürlich interessiert mich auch, wie das Publikum reagiert: denn jeder, der sich einen Film anschaut, hat eine Meinung dazu. Wie weit die dann oft auseinandergehen, ist beeindruckend.
Wie siehst du die Münchner Mode und den Lifestyle? Trendy, sexy oder sehr spießig?
Das ist schon ein spannender Punkt: In den USA hat jeder Star einen Stylisten, ohne dessen Vorarbeit er nie auf einen Roten Teppich gehen würde. Das macht auch Sinn. Wenn ich mir hier die Promis so anschaue, bekomme ich manchmal etwas Angst. Eine Stilberatung lohnt sich immer und die Welt kostet es auch nicht. Die Klamotten bekommen die Schauspieler doch sowieso oft zu PR-Zwecken umsonst. Ich bin also sehr gespannt, wie man sich auf dem Filmfest kleidet. Mein Tipp: 1000 verschiedene Lagen und Stolas, die an allen Ecken und Enden glitzern, müssen nicht sein. Und schicke beige oder goldene Schuhe sehen immer gut aus und machen einen schlanken Fuss.
Und die Herren?
Bitte wenig Farbe! Wenn ich die Männer in lila Jacketts oder gemusterten Hemden sehe, graust es mir. Also Bordeaux-Farben am besten zuhause lassen. Ich empfehle dunkle Anzüge und weiße Hemden, darin sehen die meistens Herren großartig aus. Eine gute Frisur ist wichtig und die gute, gesunde Ausstrahlung macht viel aus. Einige deutsche Schauspieler sind leider eher etwas blass.
Worauf freust du dich – auf welchen Film, auf welches Event, auf welchen Star?
John Malkovich, den ich auch schon getroffen habe, finde ich sehr spannend: Du weißt nie genau, was er für eine Laune hat und wie er reagiert. Von den deutschen Schauspielern kenne ich zwar viele persönlich, bei anderen muss ich Nachhilfeunterricht nehmen. Ich war so lange im Ausland, dass ich von einigen, die erst in den letzten Jahren nach oben gekommen sind, nicht so viel weiß. Ich finde es toll, die dann kennenlernen zu können.
Welche Filmfest-Partys sind ein Muss für dich?
Die Eröffnungsfeier im Bayerischen Hof sollte man auf keinen Fall verpassen. ‚Director’s Cut‘ ist Pflicht, und die ‚Shocking Shorts‘-Veranstaltung wird bestimmt auch super. In den USA sind sie eher faul, was das Feiern angeht: Die Partys müssen meistens um die Ecke von der Filmpremiere sein, dann gibt es fast immer das gleiche Essen, den gleichen Wein und man geht um halb Elf nach Hause.
Flirtest du vor der Kamera schon mal mit einem Gesprächspartner, wenn du ihn attraktiv findest?
Natürlich (lacht), aber mit „Männlein“ und „Weiblein“. Ich mache meinen Interviewpartnern sehr gerne Koplimente, weil sie dadurch merken, dass ich mich für sie interessiere und sie so beim Gespräch lockerer werden. Von daher ist es mein Trick, immer erst zu schauen, wo sich ein Promi besonders viel Mühe gegeben hat, bei der Frisur oder dem Schmuck zum Beispiel. Und auch Männer mögen es schließlich, Komplimente zu hören. Charmant sein bricht also das Eis. Und gehört zum Job.
Foto: © Wolfgang Wilde für TELE 5

