Haus des Stiftens

Neue Institution für Stiftungs-Networking




Mit der offiziellen Eröffnung des Haus des Stiftens am Donnerstag, den 25. Oktober in der Landshuter Allee 11, ist München, die Weltstadt mit Herz, um ein echtes Herzensprojekt reicher.

Ins Leben gerufen wurde das Haus des Stiftens von Alexander Brochier, dem Träger des deutschen Stiftungspreises 2006 und seiner Stiftung vor dem Hintergrund, unterschiedliche gemeinnützige Akteure unter einem Dach zusammenzubringen, sie miteinander zu verbinden, zu vernetzen, den Austausch untereinander zu fördern und eine „Kultur des Stiftens“ zu schaffen. Heute sind auf den insgesamt vier Stockwerken bereits über 1000 Stiftungen mit ihrem Verwaltungssitz vertreten. Darüber hinaus zahlreiche Hilfsorganisationen, Verbände, Non-Profit-Organisationen und Sozialunternehmen mit ihren Mitarbeitern – alle mit dem gleichen Ziel, heute und in Zukunft ein Ort der Begegnung für all diejenigen zu sein, die die Vision von einer lebendigen Zivilgesellschaft, in der sich viele für eine gerechtere Welt einsetzen, teilen.

Neben langjährigen Weggefährten, Förderern und Freunden des Hauses aus Wirtschaft & Medizin, Finanzwelt & Industrie zählten eine Reihe von namhaften Stiftern zu den Gästen des Abends wie Dr. Henning Schulte-Noelle, Bernard Eßmann (Peppercorn Stiftung), Dr. Anja Frankenberger (Kindness for Kids) etc., den die beiden Gastgeber, Alexander Brochier und Philipp Hof, Geschäftsführer Haus des Stiftens unter das Thema stellten: Wie kann es gelingen, dass sich immer mehr Menschen dauerhaft für die Lösung gesellschaftlicher Aufgaben engagieren.

Hierzu berichtete neben einem Vortrag von Philipp Hof und Michael Busch, Leiter des Stifterbüros in Frankfurt, der Ehrengast des Abends und Träger der bayerischen Staatsmedaille, Uli Hoeneß, über sein langjähriges persönliches Engagement als Stifter, über seine Überzeugung, dass „beim Stiften alle Seiten gewinnen“ und dass es ihm richtig schwer fällt, bei sozialen Anfragen Nein zu sagen „In diesem Feld spiele ich ein Spiel ohne Grenzen“.